Livestream

 

LIVESTREAM-KONZERT Am 13. Dezember 2020 um 18 Uhr

 

 

 

 

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NEW CLASSIC DUO
Julia Smirnova
-Violine-
Konstantin Manaev – -Violoncello-

 

 

 

 

PROGRAMM

Johanna Doderer 1969*
«Volcano» für Violine und Violoncello (2015)

Zoltán Kodály 1882-1967
Duo für Violine und Violoncello Op. 7

Allegro serioso, non troppo
Adagio – Andante
Maestoso e largemente – Presto

Reinhold Glière 1875-1956
Berceuse, Canzonetta und Scherzo aus Acht Stücke für Violine und Violoncello Op. 8

Thoralf Dietrich 1992*
Circular Music I (2020) U.A. – Uraufführung

Ondrey Kukal 1964 *
«Present» für Violin und Violoncello (1992)

 

 

 

 

 

NEW CLASSIC DUO
Julia Smirnova
-Violine-
Konstantin Manaev
-Violoncello-

Biographie

Julia Smirnova

Die 1997 im Komsomolsk-am-Amur/Russland geborene Geigerin Julia Smirnova, begann ihr Studium an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin im Jahr 2017, zunächst bei Prof. Antje Weithaas und seit 2019 bei Prof. Stephan Picard. Im Alter von fünf Jahren begann sie mit dem Geigenspiel bei Olga Sopova an der Musikschule ihrer Heimatstadt. Schon mit sieben Jahren erhielt sie den 1. Preis bei einem Nationalen Solistenwettbewerb in Khabarovsk. Nach diesem Erfolg beschloss ihre Mutter, den familiären Wohnsitz nach Moskau zu verlegen, um ihr dort an der Spezialmusikschule des Moskauer Konservatoriums bei Prof. Galina Turchaninova eine umfassende Ausbildung zu ermöglichen. Weitere wertvolle Impulse erhielt Julia durch internationale Meisterkurse, u. a. mit Thomas Zehetmair, Maxim Vengerov, Michaela Martin, Ingolf Turban, Natalia Prischepenko, sowie in der Zusammenarbeit mit Frans Helmerson und Nabuko Imai.

Sie war zu Gast bei zahlreichen Festivals, darunter das California International Music Festival in Engers, Deutschland; das Diaghilev Festival in Perm, Russland; das Encuentro de Musica y Academia in Santander, Spanien; das Arosa Festival in der Schweiz; das Kissinger Sommer. Julia Smirnova ist Preisträgerin nationaler und internationaler Wettbewerben: zum Beispiel gewann sie den 1. Preis beim Internationalen „Masur“ Violin Wettbewerb in St.-Petersburg (2015) und den 1. Preis beim VIII. Nationalen Streicher Wettbewerb in Twer, Russland (2013).

Seit September 2015 auf Einladung von Dirigent Teodor Currentzis wird Julia regelmäßig als Gastgeigerin bei europäischen Tournee mit dem Orchester „MusicAeterna“ eingeladen. Die Konzerte führen u. a in das Auditorio Nacional Madrid, das Teatro Alla Scala Milano, die Elbphilharmonie Hamburg, ins Konzerthaus Vienna, Berliner Philharmonie, Mariinsky Theater St. Petersburg, sowie beim Festival „Ruhrtrienallle“ in Bochum (Deutschland).

Seit 2018 ist sie Stipendiatin des Vereins „Yehudi Menuhin – Live Music Now“ Berlin. Mit Beginn des nächsten Jahres wird sie als Teil des Ensembles „Mutter’s Virtuosi“ unter derLeitung von Anne-Sophie Mutter musizieren.

Julia Smirnova spielt eine Geige von Antonio Gragnani aus dem Jahr 1790, die ihr ein privater Sammler aus Berlin zur Verfügung gestellt hat.

Konstantin Manaev

 

Konstantin Manaev begeistert sein Publikum weltweit und erntete Kritikerlob für seine Auftritte in Städten wie New York, Los Angeles, Moskau, Paris, Berlin, Zürich, Wien, Mailand, St. Petersburg und Tokio. Sein Orchesterdebüt in der Berliner Philharmonie gab er 2014 mit dem Berliner Camerata Kammerorchester. Sein Debüt in der Tonhalle Zürich in Begleitung der Luzerner Sinfonieorchester fand 2011 statt. Zu seinen Kammermusikpartnern zählen u.a. Benjamin Kim, Danae Dörken, François Benda, Elisaveta Blumina, Bruno Giuranna, Misha Maisky, Sol Gabetta, Das SIGNUM Saxophonquartett, Tobias Feldmann, Yury Revich, Radovan Vlatkovic, sowie die Komponistinnen Sofia Gubaidulina und Franghiz Ali-Zadeh. Konstantin Manaevs Konzertrepertoire umfasst Werke des frühen Barock bis in die Moderne. Zeitgenössische Komponisten widmen ihm seine neue Werke, u.a. Aziza Sadikova (Berlin), Johanna Doderer (Wien), Alexandra Filonenko (Berlin), Gordon Hamilton (Sydney), Alexey Sioumak (Moskau).

Mit Bachs 1. Suite hatte der Cellist, der in Moskau, Dresden und Basel studierte und in ganz Europa gastiert, Cello spielen gelernt: „Ich war sechs, als meine Mutter, eine Pianistin, mir auf dem Klavier das Präludium aus der 1. Suite von Bach vorspielte. Ich war total elektrisiert und wollte sofort die schöne Melodie nachspielen. Aber meine Mutter meinte: «Kostja, wenn du das spielen möchtest, musst Du Cello spielen können, denn Johann Sebastian Bach hat das für Violoncello komponiert und nicht für Klavier. Schon eine Woche später bekam ich ein kleines Achtelcello und begann, Bach zu üben.»

Drei Jahre später spielt Konstantin Manaev auf dem Musikfestival in Takamatsu, Japan. Ab diesem Moment steht für ihn fest, dass er Cellist werden wird. «Seitdem ist die Musik mein Glaube, meine Religion.» In 2016 verbindet Konstantin Manaev ein weiteres Erlebnis mit Bachs 1. Cellosuite: Nach dem Gedenkkonzert für die ermordeten Juden Europas in Berlin bat ihn die Bundeskanzlerin Angela Merkel um eine Zugabe für eben jenes Stück – sehr zur Freude des anwesenden Publikums.

Geboren in Jekaterinburg, studierte Konstantin Manaev zunächst an der Spezialmusikschule des Moskauer Konservatoriums bei Kirill Rodin, danach an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber in Dresden bei Wolfgang Emanuel Schmidt sowie an der Musikakademie Basel bei Ivan Monighetti, der in höchstem Maße zur Entwicklung der musikalischen Persönlichkeit und Interpretationskraft des Cellisten beigetragen hat. Er gewann zahlreiche internationale und nationale Wettbewerbe, u.a. Willkomirski Violoncellowettbewerb in Poznan, VI. ADAM Cello-Wettbewerb in Christchurch (Neue Zealand) unter Schirmherrschaft von Mstislav Rostropowitsch, RAHN Kulturfond Wettbewerb in Zürich, sowie Young Concert Artists European Audition in Leipzig.

Wichtige Stationen: Festival Mecklenburg Vorpommern, Piatigorsky Festival in LA, Viana do Castelo Music Festival in Porto, Viva Cello Festival in Basel, Kanonji Musikfestival in Takamatsu, Beethovenfest 2017 in Bonn, ZDF Silvesterkonzert 2017 am Brandenburger Tor, Semper Oper Dresden, Tonhalle Zürcih, Berliner Philharmonie, Konzerthaus Berlin, Gürzenich Köln, Gasteig Philharmonie München, Laeiszhalle Hamburg, Auditorio Nacional de Madrid. TV und Radiosendungen, u.a. bei Morgenmagazin ZDF, BR- Klassik, ARD, Kulturradio Deutschland, Klassikradio, WDR3, RBB.