Livestream

 

LIVESTREAM-KONZERT Am 4. Oktober 2020 um 18 Uhr

 

Hier geht es direkt zum LIVESTREAM +++ Bitte hier klicken +++

 

 

Klicken Sie bitte auf den link, Sie werden zum YouTube-Kanal von Kultur im Logenhaus umgeleitet.

 

Programm: „Vom Dunkel ins Licht“

Franz Schubert (1797 – 1828)
Divertissement sur des motifs originaux français für Klavier zu vier Händen e-Moll D. 823

2. Satz Thema: Andantino – 4 Variationen

Franz Schubert (1797 – 1828)
Klaviersonate Nr.18 G-Dur D.894 (GT)

1. Molto moderato e cantabile
2. Andante
3. Menuetto. Allegro moderato
4. Allegretto

+++ PAUSE +++

Sergej W. Rachmaninov (1873 – 1943)
Études-Tableaux Ops 39 (NP)

2. Lento assai a-Moll
4. Allegro assai h-Moll
3. Allegro molto fis-Moll
8. Allegro moderato d-Moll
9. Allegro moderato, Tempo di Marcia D-Dur

Maurice Ravel (1875 – 1937)
Rhapsodie espagnole für Klavier zu vier Händen

1. Prélude à la nuit. Très modéré
2. Malageña. Assez vif
3. Habanera. Assez lent et d’un rythme las
4. Feria. Assez animé

 

 

– Freiwilliges Eintrittsgeld –
Alle Gelder gehen direkt an die Künstler
Möchten Sie die Künstler unterstützen?
Kontoname:
Royal York e.V.
Die IBAN-Nummer lautet:
DE84 1007 0024 0650 3551 00
Bitte geben Sie bei Verwendungszweck „Klavierduo“ an.

 

 

Biographien – zum Download als PDF –

Nadezda Pisareva
Der Sender PolskieRadio 1 bescheinigte Nadeshda Pisareva „unglaubliches Talent“ und eine „selten da gewesene technische Geschicklichkeit und Meisterschaft“. Nadezda Pisareva ist Silbermedaillengewinnerin und Kammermusikpreisträgerin des Scottish International Piano Competition 2010 in Glasgow, Gewinnerin des
Publikumspreises und des dritten Preises beim Internationalen Klavierwettbewerb Val Tidone 2015 in Italien und Preisträgerin beim Internationalen Musikwettbewerb der

ARD 2014 in München. Nadezda trat als Solistin und leidenschaftliche Kammermusikerin in Russland, Deutschland, der Schweiz, Italien, Japan, China und in anderen Ländern auf. Sie hat zwei CDs veröffentlicht: Ihre Debüt-CD erschien beim Label Classical Records und ist dem Komponisten Robert Schumann gewidmet. In Zusammenarbeit mit der Saxofonistin Hannah Stoll und Deutschland Radio Kultur entstand die zweite CD mit Musik des Berliner Komponisten Gustav Bumcke.

Nadezda Pisareva, 1987 in Moskau geboren, studierte bei Prof. Sergey Dorensky am Tschaikowsky-Konservatorium in Moskau und bei Prof. Klaus Hellwig an der Universität der Künste in Berlin, gefördert durch ein Stipendium der DAAD-Stiftung. Neben dem Studium nahm sie an den Meisterkursen von Arie Vardi, Aquilles Delle Vigne, Abdel Rachman El Bacha, Bernd Goetzke, Maria Joao Pires, Ferenc Rados, Stephen Covacevic und Matti Raekallio teil. Als „wunderbar, leicht, schäumend und total aufregend“ wurde Nadezda Pisarevas Interpretation des dritten Klavierkonzertes von S. Prokofiev mit dem BBC Scottish Symphony Orchestra unter Martyn Brabbins in den Glasgow City Halls von der Zeitschrift „The Herald Glasgow“ beschrieben. Das Konzert wurde auch vom Celtic Music Radio, Polish Radio 1 und Radio Canada ausgestrahlt.

In der Saison 2013/14 war Nadezda Artist in Residence der belgischen Chapelle Musicale Reine Elisabeth. Ein Jahr später debütierte sie erfolgreich mit einem Klavierabend in der Moskauer Philharmonie und trat beim Verbier Festival auf. Ein weiterer Höhepunkt der Saison war ihr erstes Klavierkonzert von P. I. Tschaikowski im Großen Saal des Moskauer Konservatoriums.
Kammermusik nimmt einen besonderen Platz im Leben von Nadezda ein. Sie hat unter anderem mit dem Casals Quartett, der Geigerin Diana Tischenko und dem Cellisten Andreas Brantelid zusammen musiziert. Nadezda tritt häufig zusammen mit ihrem Ehemann, dem Pianisten Georgy Tchaidze (www.georgytchaidze.com), in einem Klavierduo auf. Im Oktober 2017 gaben Nadezda und Georgy 17 Konzerte in China, darunter ein Konzert im Shanghai Oriental Arts Center, 2018 folgte dann die zweite China-Tour. Nadezda ist Mitglied der Yehudi Menuhin Stiftung „Live Music Now“ in Berlin.

Seit 2016 gehört sie zu den Pianisten der Konzertreihe „Weltklassik am Klavier“, deren Veranstaltungen in verschiedenen europäischen Städten stattfinden. In diesem Rahmen wird sie 2019 Mussorgskis „Bilder einer Ausstellung“ und 2020 „Impromptus- und die Hammerklaviersonate“ spielen. Anfang 2020 ist Nadezda Pisareva, zusammen mit dem Folkwang Kammerorchesterunter der Leitung von Johannes Klumpp, mit Beethovens viertem Klavierkonzert op.58 bei den Bad Homburger Schlosskonzerten und bei der Mozart-Gesellschaft Wiesbaden zu erleben.

Foto: k-artists

Georgy Tchaidze
Georgy Tchaidze verfügt über “eine feine Sensibilität und eine perfekt ausgereifte Technik”, so die Zeitung „The Telegraph“ in ihrer Kritik zum Wigmore Hall-Debut des jungen russischen Pianisten. Seit seinem Sieg beim „Honens International Piano Competition“ im Jahr 2009 ist Tchaidze erfolgreich in ganz Europa und Nordamerika unterwegs. Unter anderem debütierte er im Berliner Konzerthaus, im Glenn Gould Studio Toronto, im Het Concertgebouw in Amsterdam, im National Centre for the Performing Arts in Peking, im Oriental Arts Centre in Schanghai

und im Zankelsaal der Carnegie Hall in New York, sowie im BOZAR und in der Flagey Hall in Brüssel. Außerdem war er zu Gast bei verschiedenen Festivals, darunter Toronto Summer Music, Ottawa International Chamber Music in Kanada, Kissinger Sommer, Young Euro Classic in Deutschland, Verbier, Luzern, Septembre Musicale in der Schweiz, Lofoten International Piano und Kammermusik Festivals, Festspiellene i Nord-Norge in Norwegen und Piano aux Jacobins in Frankreich. Über das 2. Klavierkonzert von Rachmaninow, das Tchaidze mit dem National Arts Centre Orchestra unter der Leitung von Pinchas Zuckerman spielte, schrieb der „Ottawa Citizen“, es zeichne sich durch “Eine bemerkenswerte Klarheit… Ungewöhnlich kraftvoll für eine so zurückhaltende Darbietung” aus. Im Sommer 2015 gewann Tchaidze den ersten Preis bei dem vierten „Top of the World International Piano Competition“ in Tromsø, Norwegen und wurde eingeladen in Vertretung von Sir Andras Schiff bei dem „Lofoten International Chamber Music Festival“ aufzutreten.

Georgy Tchaidze wurde 1988 in Sankt-Petersburg geboren und begann mit sieben Jahren das Klavier und Geige spielen zu lernen. Er absolvierte das Moskauer Tschaikovsky Konservatorium als Schüler von Professor Sergey Dorensky, der den Ehrentitel „Volkskünstler Russlands“ trägt. Seinen Masterabschluss bekam er an der Berliner Universität der Künste bei dem Professor Klaus Hellwig. Im September 2016 wurde er als „artist in residence“ an die Queen Elisabeth Music Chapel in Belgien unter Leitung von Louis Lortie eingeladen.

Tchaidze wird auch immer mehr als ein einfühlsamer Kammermusikpartner wahrgenommen und geschätzt. Unter anderem spielt er regelmäßig mit dem kanadischen Cecilia String Quartet und mit dem renommierten Borodin Quartett. Über sein Konzert mit dem Borodin Quartett schrieb der Calgary Herald: “Tchaidze war großartig, Note für Note war er im Einklang mit diesen erfahrenen Streichern und schuf so eine Darbietung von seltener Schönheit und musikalischer Überzeugung”. Zu seinen neuesten künstlerischen Zusammenarbeiten gehören Auftritte mit dem Cleveland Symphony Orchestra unter Leitung von Bramwell Tovey, dem Forth Worth Symphony Orchestra mit Leonard Slatkin, dem Brussels Philharmonic Orchestra unter Leitung von Aleksandre
Bloch, mit dem berühmten Brentano String Quartet und Musikern wie Piotr Anderszewski, Stephen Kovacevich, Jean-Efflame Bavouzet, Marc-André Hamelin, Nikolai Lugansky und vielen anderen.

Von ihm sind drei CDs bei Label Honens erschienen: eine Live-Aufnahme mit dem Cecilia String Quartet, ein Schubert-Solo-Album, sowie eine CD mit Klavierwerken von Medtner, Mussorgski und Prokofjew. Seit 2014 ist Georgy Stipendiat des Vereins „Yehudi Menuhin Live Music Now“ in Berlin.

Foto: k-artists